Naan-Brot

Naan ist ein indisches Fladenbrot, welches hervorragend zu indischen, orientalischen und nordafrikanischen Gerichten passt, zum Beispiel zu Linsen oder Couscous. Beim Würzen von Naan sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt. So kann dem Teig Kreuzkümmel, Koriander, Fenchel, Thymian oder Oregano zur Minderung der blähenden Wirkung von Hülsenfrüchten beigegeben werden. Für die Herstellung des Teigs empfehle ich die Verwendung von Mehl mit niedrigen Ausmahlungsgrad, da hierbei ein höherer Anteil an wertvollen Mineralstoffen im Mehl verbleibt. Da die Milch und der Joghurt bereits Fett enthalten und somit das Altbackenwerden der Fladen unterbinden, gebe ich ganz gerne noch einen oder zwei Esslöffel von hochwertigem Pflanzenöl hinzu. Zum Beispiel von Weizenkeimöl (gute Vitamin E-Quelle), Sesamöl (geschmacklich interessant und enthält Sesamol als starken Antioxidanten). Aber auch Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl eignen sich gut zur ernährungsphysiologischen Aufwertung des Naans. Anstatt von raffiniertem Zucker verwende ich Rohzucker und wie bei all meinen Gerichten nehme ich mit iodhaltigen Algen angereichertes Meersalz.

IMG_5663_0Das Rezept ist für 8 Fladen (4 Personen) gedacht. Die benötigten Zutaten sind dem Küchenschrank, dem Kühlschrank oder dem Garten zu entnehmen. Anderweitig können die Lebensmittel auch auf dem nächstgelegenen Markt oder im Reformhaus erworben werden.


Zutaten

  • 300 g Weizenmehl (Type 1050)
  • 150 g Joghurt
  • 100 mL Milch
  • 10 g Weizenkeimöl
  • 5 g Sesamöl
  • 10 g Hefe
  • 10 g Rohzucker
  • 5 g Gomasio
  • Salz (mit Algen)

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Mise en Place

Die Milch und den Joghurt an einem warmen Ort bereitstellen und Temperatur annehmen lassen.

Das Mehl sieben.


Zubereitung

Die Hefe in ein großes Glas zu der Milch bröckeln, den Zucker zugeben und für ca. 20 Minuten stehen lassen. (Es sollte sich eine leichte Gasentwicklung einstellen)

Das Mehl in eine große Schüssel geben, den Joghurt, das Gomasio und das Salz zugeben und alles gut miteinander vermengen.

Die Milch zu dem Mehl geben und alles zu einem glatten und elastischen Teig verarbeiten. Den Teig für ca. 1 Stunde zugedeckt ruhen lassen.

Den Teig in acht gleichgroße Stücke schneiden und zu dünnen Fladen ausrollen (ca. 20 bis 30 cm Durchmesser).

Eine schwere Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen und nacheinander die Fladen beidseitig für jeweils ca. 3 Minuten backen.

Um eine schöne Bräunung der Fladen zu erzielen, können die Naan-Fladen vor dem Backen noch mit wenig Öl bestrichen werden.

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Nährstoffversorgung – „Naan“

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Kommentar: Versorgung mit Vitamin C > 100%.

Autor: narunge

Aufgewachsen im trostlosen, grauen Berlin-Wedding. Sehnsucht nach Schönheit und Reinheit der Natur. Was unsere Nahrung im Innersten zusammenhält. Vielfalt der pflanzlichen Heilmittel. Welcher Geist durchströmt die Pflanzenwelt. O König der Kephallenier!

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