Pizza buana

Ein bekannter Aphorismus aus der italienischen Esskultur besagt Folgendes: Ein Kochbuch ohne Pizza ist wie ein Himmel ohne Sterne. Und so möchte ich an dieser Stelle die Pizza buana vorstellen, um damit einen bisher fehlenden Baustein in dieses Kochbuch zu setzen. Wie wohl aus dem Durchstöbern meiner Rezeptsammlung bereits bekannt, ist mir bei der Zubereitung von Speisen der Vollwert wichtiger als die Ästhetik. Natürlich soll eine Mahlzeit munden, doch in erster Linie soll sie vor allem näheren (siehe dazu auch das unten stehende Nährstoffprofil). Vielleicht wird dem einen oder anderen die fehlende Eleganz aufgrund der Üppigkeit missfallen. Doch eines macht die Pizza ganz sicher: Sie macht satt.

Das Rezept ist für 3-4 Personen gedacht. Die benötigten Zutaten sind dem Küchenschrank, dem Kühlschrank und dem Wald zu entnehmen. Anderweitig können die Lebensmittel auch auf dem nächstgelegenen Markt oder im Reformhaus erworben werden.

Getreide Dinkelmehl 500 g Vollkorn
Wasser Leitungswasser 330 g
Backtriebmittel Hefe 8 g
Salz Speisesalz 12 g Mit Algen
Pflanzenöl Sonnenblumenöl 20 g
Fisch Thunfisch 150 g In der Dose
Milcherzeugnis Mozzarella 300 g
Gemüse Tomaten 800 g In der Dose, gehackt
Gemüse Paprika 150 g
Gemüse Artischocke 100 g Im Glas
Gemüse Möhre 80 g
Gemüse Broccoli 80 g
Gemüse Mais 80 g In der Dose
Gemüse Zucchini 80 g
Gemüse Frühlingszwiebel 40 g
Gemüse Kapern 20 g
Gemüse Knoblauch 10 g
Gemüse Rucola 40 g
Gemüse Basilikum 20 g
Ölsamen Oregano 20 g
Ölsamen Balsamicoessig 5 g
Pflanzenöl Olivenöl 10 g
Pflanzenöl Weizenkeimöl 10 g
Speisesalz Salz 8 g Mit Algen

Mise en Place

Die Tomaten in einen Topf geben und das Weizenkeimöl zufügen. Während der Ruhezeit und der Vorbereitung die gehackten Tomaten in dem Topf bei mäßiger Hitze einköcheln lassen.

Den Thunfisch aus der Dose nehmen und mit der Gabel zerteilen.

Die Mozzarella mit den Fingern in kleine Stücke zupfen.

Die Artischocke aus dem Glas nehmen und ggf. klein schneiden. Ebenso den Mais und die Kapern abwiegen auf einen kleinen Teller bereit stellen.

Den Paprika, die Möhre, die Zucchini, den Broccoli und die Frühlingszwiebel waschen und in kleine Stücke schneiden.

Den Basilikum und den Oregano waschen, gründlich trocknen, vom Stiel befreien und fein schneiden.

Den Knoblauch schälen und fein schneiden.

Den Rucola waschen und gründlich trocknen.


Zubereitung

Das Dinkelvollkornmehl, 12 g Salz und das Sonnenblumenöl in eine große Schüssel geben und vermengen. In einen Messbecher das Wasser geben und die zerbröselte Hefe mit ggf. etwas Zucker auflösen. Das Hefe-Wasser zum Mehl geben und unter kräftigem Kneten in 5 Minuten einen glatten Teig formen. Den Teig zugedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen und anschließend in die gewünschte Form ausrollen.

In die köchelnde Tomatensauce die klein geschnittene Möhre geben und unter regelmäßigem Rühren weiter einkochen lassen. Sobald die Tomatensauce die gewünschte Konsistenz erhalten hat die Kräuter, den Knoblauch und das restliche Salz (ca. 8 g) zugeben und den Topf von der Hitze nehmen.

Auf den ausgerollten Pizzateig die eingedickte Tomatensauce verstreichen.

Gleichmäßig den Thunfisch, das Gemüse (Paprika, Zucchini, Broccoli und Frühlingszwiebel), den bereitgestellten Mais, Artischocken und Kapern auf der Pizza verteilen.

Mit dem klein gezupften Mozzarella alles gründlich bedecken und in den vorgeheizten Ofen bei ca. 200 °C für etwa 25 Minuten backen.

Die fertige Pizza aus dem Ofen nehmen und während des Abkühlens den Rucola mit dem Olivenöl und dem Balsamicoessig (es eignet sich dafür natürlich auch Rotwein) anmachen und auf der Pizza verteilen.


Nährstoffversorgung – “Pizza buana”

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Kommentar: Versorgung mit Vitamin K und Vitamin B1> 150%. Zur Steigerung des Folat-Gehalts kann der Rucolasalat zusätzlich noch mit Weizenkeimen verfeinert warden.

Autor: narunge

Aufgewachsen im trostlosen, grauen Berlin-Wedding. Sehnsucht nach Schönheit und Reinheit der Natur. Was unsere Nahrung im Innersten zusammenhält. Vielfalt der pflanzlichen Heilmittel. Welcher Geist durchströmt die Pflanzenwelt. O König der Kephallenier!

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